Gott liebt und vergibt – Konfirmanden stellen sich vor

März 19, 2026

„Gott liebt und vergibt“ schreibt Arne und Vincent ergänzt: „Der Glaube gibt mir Kraft.“ Emily bekennt „Ich glaube, dass Gott mich sieht.“ Am Sonntag, 15 März 2026 haben sich neun Konfirmanden in einem Gottesdienst zum Glaubensbekenntnis in der St. Johanniskirche der Gemeinde vorgestellt. In gut einem Monat werden sie konfirmiert.

Anfang Februar hatten die Jugendlichen zusammen mit Konfirmand:innen der Kirchenregion Nordstemmen in einer mehrtägigen Freizeit zum Thema Glaubensbekenntnis gearbeitet. In ihrem Gottesdienst informierten sie über die Entstehungsgeschichte des Glaubensbekenntnisses. Schon im 2. Jahrhundert nach Christus sei das heutige Bekenntnis formuliert worden und vor allem im Taufunterricht im Gebrauch gewesen. Zur eigentlichen Taufe seien die heute überlieferte Worte ein „Taufbekenntnis“ gewesen, denn die Täuflinge bekamen Unterricht, vergleichbar dem heutigen Konfirmandenunterricht. Die heutige schriftliche Formulierung des Bekenntnisses stamme aus dem fünften Jahrhundert, so die Konfirmanden.

„Ich glaube an Gott, den Vater, der mir Mut macht“ schreibt jemand aus der Gruppe. „Ich glaube, dass Jesus in jedem Menschen weiterlebt.“ bekennt ein anderer Konfirmand. Für Lea hingegen ist Gott „Licht in der dunklen Nacht.“ Für weitere Konfirmanden macht Gott Mut und gibt Kraft für den Lebensweg.

Am Sonntag, 26. April werden um 10 Uhr Eltern, Paten und Gemeinde bei der Konfirmation in das Glaubensbekenntnis einstimmen. Denn bis heute gilt das persönliche Bekenntnis als Kernstück des christlichen Glaubens und die Auseinandersetzung mit den alten Worten als wichtiger Teil des Konfirmandenunterrichtes.