Statements zu 40 Jahre Jugendarbeit in St. Johannis
Ich kenne die KiJu-Arbeit in Nordstemmen seit ungefähr 5 Jahren. Mich hat von Anfang an das Teamgefühl im Mitarbeiterteam sehr beeindruckt und mittlerweile freue ich mich, ein Teil davon sein zu dürfen! Es ist total cool, was für Projekte entstehen – wie die ChurchNight, die FunBox oder das Musical „Trust“ – und wie alle mit dabei sind.
Ein großes DANKE geht dabei auch an Ecca&Micha, die viele Dinge ermöglichen und unterstützen. Und natürlich auch für das grandiose Mitarbeiterfrühstück jeden Monat!
Sissi, 28 Jahre
Schon seit meiner eigenen Grundschulzeit bin ich dabei, erst als Teilnehmerin und seit meiner Mitarbeiterschulung mit 14 Jahren auch als Mitarbeiterin. Seitdem engagiere ich mich unter anderem in Gruppenstunden, Freizeiten, Musicals und bei Jugendgottesdiensten. Besonders die Sommerfreizeiten waren für mich jedes Jahr ein Highlight, weil dort Gemeinschaft und unvergessliche Erlebnisse entstehen.
Die Kinder- und Jugendarbeit hat mich persönlich in meinem Leben sehr geprägt. Deshalb möchte ich das, was ich dort selbst erleben durfte, an Kinder und Jugendliche weitergeben.
Hanna, 26 Jahre
Krabbelgottesdienste, Kirche für Kids, Minis, Maxis, Teens, Fun-Box, help-Jugendgottesdienste, Gitarrengruppen, Sommer- und Weihnachtsmusicals, Herbstfreizeiten, Konfi-Fahrten und Sommerfreizeit erlebt – anfangs als Teilnehmerin und dann als Ehrenamtliche.
Es waren viele schöne Begegnungen, lustige und manchmal auch abenteuerliche Erlebnisse und vor allem bleiben es viele tolle Erinnerungen. Danke für viele gemeinsame Jahre, die mich geprägt haben, denn nicht ohne Grund wurde ich Diakonin.
Rielana, 39 Jahre
Meine ersten Berührungspunkte hatte ich in der Kombischar und auf Freizeiten. Die Gemeinschaft, die Erlebnisse und die ersten Wochen ohne Eltern haben mich nachhaltig geprägt. Dadurch entstand früh der Wunsch, selbst Verantwortung zu übernehmen und mitzugestalten.
Seit 2005 bin ich als Mitarbeiter dabei. Zunächst in der Technik beim Krippenspiel, später beim Aufbau des Teens-Treffs, bei Jugendgottesdiensten, wo ich anfangs oft predigen durfte und vor allem auf Sommerfreizeiten. Von 2016 bis 2022 durfte ich mehrere Freizeiten selbst leiten.
Die Kinder- und Jugendarbeit hat meinen Glauben und meine persönliche Entwicklung stark beeinflusst. Hier habe ich gelernt, Verantwortung zu übernehmen, im Team zu arbeiten und auf andere Menschen zuzugehen. Gleichzeitig erfüllt es mich bis heute, junge Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und ihnen Orientierung zu geben.
Mein persönliches Highlight sind die vielen Sommerfreizeiten. Zu erleben, wie Kinder und Jugendliche in wenigen Tagen über sich hinauswachsen, neue Freundschaften schließen und selbstständiger werden, begeistert mich bis heute (als Kirchenvorsteher, Unterstützer für die aktive Generation). Ich glaube fest daran, dass die KiJu-Arbeit in unserer Gemeinde eine unverzichtbare Grundlage ist, hier werden Fundamente für das ganze Leben gebaut.
Christoph, 36 Jahre
Meine Zeit in der Jungschar (ca. 1986-1991), im Jugendkreis (ca. 1992-1997) und als Mitarbeiterin auf verschiedenen Freizeiten war für mein Leben und meinen Glauben ganz entscheidend prägend – Rebecca ist und bleibt meine geistliche Mutter. Ich konnte in dieser Zeit nicht nur die Grundlagen unseres Glaubens kennenlernen und erste eigene Schritte im Glauben gehen, sondern hatte auch einen sicheren Rahmen, um mich kreativ auszuprobieren und meine Fähigkeiten im Songwriting zu entwickeln.
Der Höhepunkt war für mich die Mitarbeit an unserem Jugendkreis-Musical „S.O.S. – ErRettet“ im Jahr 1996. Ich blicke sehr dankbar auf diese Jahre zurück und glaube, dass mein Leben ohne diese entscheidende Glaubensprägung sehr anders verlaufen wäre.
Katharina, 48 Jahre
Als Eltern möchten wir Danke sagen.
Unsere Kinder durften viele Male an den mit viel Herzblut organisierten Freizeiten teilnehmen. Jede einzelne Fahrt war für sie etwas Besonderes -und dass Micha gekocht hat, fanden sie richtig cool!– Freizeit mit Rebecca – das bedeutet eine Zeit voller gemeinsamer Erlebnisse, neuer Freundschaften, spannender Abenteuer und unzähliger schöner Erinnerungen. Sie kamen jedes Mal begeistert nach Hause und die nach und nach aus den Hosentaschen purzelnden Zettel zeigten uns, was für eine tolle Zeit sie gehabt hatten (erzählt wurde ja eher weniger- „gut“ reicht eigentlich- oder?:)
Dass auch gelernt, gearbeitet, geputzt, gekocht und herrlich viel Blödsinn gemacht wurde, hat diese Wochen so großartig gemacht- kein Urlaub von der Stange und langweilig, sondern einfach einige Tage etwas ganz anderes erleben- vom Wikingerdorf bis zur Papenburgwerft- Einfälle ohne Grenzen! Wir Eltern hätten das nie geschafft- und ich glaube, wir hätten unseren Kindern auch viele biblische Themen (und Lieder) niemals so nahebringen können, wie ihr es geschafft habt. Vielleicht haben sie auch Antworten auf Fragen gefunden, die sie sich damals noch nicht stellen konnten…
Von Herzen Danke – für die tolle Organisation, die Geduld, die Zeit und das große Engagement. Ihr habt aber nicht nur unseren Kindern ein Geschenk gemacht, sondern auch uns Eltern- wir haben euch unsere Kinder anvertraut mit der Gewissheit, sie sind gut aufgehoben. Das schlechte Gewissen, in ihren Ferien keine Zeit zu haben, habt ihr uns genommen.
Katrin B, 62 Jahre
Ecca habe ich in der Grundschule (vor 30 Jahren, Hilfe!) als meine Relilehrerin und im Gitarrenunterricht kennengelernt. Schon als Kind bin ich selbst mit auf Freizeiten gefahren und habe das Krippenspiel als Teilnehmerin geliebt.
In der Jugendzeit bin ich dann selbst als Betreuerin mit auf Freizeiten gefahren und habe dort mit meinen Freunden kleine Freizeitvideos gefilmt und geschnitten und später dann die Maxigruppe mit betreut. Die Jugendarbeit hat mich begleitet, bis ich zum Studieren weggezogen bin. Danach habe ich noch mehrere Jahre bei Kreuz&Quer-Anspielen zur Weihnachtszeit auf der Bühne gestanden.
Ecca und Micha haben immer bunte Orte voller Gemeinschaft geschaffen, an denen jeder seine Kreativität, Interessen und Ideen einbringen konnte und in seiner Individualität gesehen wurde. Das finde ich bis heute beeindruckend!
Ich habe mich in der KiJu-Arbeit immer sehr wohl gefühlt. Es war Platz, um sich offen und kritisch mit Glaubensfragen auseinanderzusetzen, Freunde zu finden, Ecca hatte immer ein offenes Ohr und ich habe dort so viel über Werte, positives Miteinander, Organisation von verschiedensten Veranstaltungen gelernt, um auch Neues auszuprobieren , mir selbst Dinge zuzutrauen oder im Team Ideen zu entwickeln. Diese Zeit hat mich rückblickend sehr positiv geprägt und es hat einfach total viel Spaß gemacht! Ich erinnere mich gerne zurück an die Geländespiele im ganzen Ort oder im Winter im Dunkeln an der Marienburg mit Knicklichtern, an Freizeiten mit Bergfesten, an Krippenspielproben und Vorbereitungen für die Maxis im Team.
Heute bin ich 36, meine Familie wohnt nicht mehr im Ort und in bin seit 2009 in Schleswig-Holstein gelandet. Manchmal denke ich „Ach wie schön wäre das, wenn jetzt meine Kids das Angebot wahrnehmen könnten!“
Julia, 36 Jahre
Seit ich klein bin, habe ich schon immer gerne an den Programmen der Kirche teilgenommen. Die Aktivitäten, die die Mitarbeiter für uns Kinder geplant hatten, haben mir immer sehr viel Spaß gemacht. Jeden Freitag bin ich mit voller Freude zu den Maxinis gegangen.
Für mich war ein sehr prägender Punkt Mitarbeiterin zu werden und ich mich durch die Kirche und die Arbeit hier mehr und ausführlicher mit Gott beschäftigen kann. Seit mittlerweile einem Jahr habe ich meine Ausbildung zur Mitarbeiterin vollständig abgeschlossen und helfe viel bei der Kinder- und Jugendarbeit mit.
Tizi, 16 Jahre
Ich war früher als Teilnehmerin bei den Maxis und Teens dabei, auf Freizeiten, jedes Jahr bei Musicals, der Funbox und Churchnight,…
Recht zügig bin ich dann selbst als Mitarbeiterin bei Kirche für Kids eingestiegen, später habe ich dann bei der Kombischar, auf Freizeiten, bei Musicals, Jugendgottesdiensten… mitgewirkt und zuletzt die Welcome Home Session mitgestaltet.
Die Kinder – und Jugendarbeit mit allem, was dazu gehört hat mich durch meine gesamte Kindheit und Jugend bis ins junge Erwachsenenalter begleitet und geprägt. Ich habe meine besten Freund*innen dort kennengelernt, mit denen ich auch weit über unser gemeinsames Ehrenamt meine Freizeit verbracht habe, mit einigen bin ich bis heute eng befreundet. Wir haben gemeinsam Partys gefeiert, auch mal Mist gebaut, geweint und gelacht und uns immer gegenseitig unterstützt – wir sind gemeinsam erwachsen geworden. Das Ehrenamt hat uns bei etwas Sinnstiftendem zusammengebracht und dafür werde ich immer sehr dankbar sein.
Es macht mich sehr glücklich zu sehen, dass einige unserer damaligen Teilnehmer*innen der Sommerfreizeiten nun selbst Mitarbeiter*innen sind und das Gemeindeleben mitgestalten. Wenn ich heute mit meinem Mann und unseren zwei Kindern der Kirche in Nordstemmen einen Besuch abstatte, zum Beispiel für das Weihnachtsmusical, dann fühlt es sich immer ein bisschen an, wie nach Hause zu kommen.
Merle, 33 Jahre
Ich bin 2006 als Mitarbeiter in der Kombischar und auf Freizeiten eingestiegen. Seitdem durfte ich fast 20 Jahre lang bei unzähligen Angeboten mitwirken – unter anderem bei Jugendgottesdiensten, Sommerfreizeiten, der Church Night, dem Festival SPRING, Weihnachtsmusicals, Benefizkonzerten, Welcome Home Sessions und vielen weiteren Aktionen.
Die Kinder- und Jugendarbeit hat mein Leben nachhaltig geprägt. Dort habe ich meine Leidenschaft für Musik entdeckt. In der Gruppe und auf den Freizeiten habe ich angefangen, Gitarre zu spielen. Gemeinsam mit anderen Mitarbeitenden und Freunden entstand schon bald unsere erste Band, mit der wir zahlreiche Gottesdienste, Sommerfreizeiten und andere Veranstaltungen in der Gemeinde musikalisch begleitet haben. Auch beim Festival SPRING durften wir Jahr für Jahr auf der Bühne stehen. In meiner aktiven Zeit gab es kaum einen Jugendgottesdienst, den ich nicht musikalisch begleitet habe.
Zu den größten Highlights gehörten für mich jedes Jahr die Sommerfreizeiten und das Festival SPRING – auf beides habe ich mich immer wieder gefreut. Aber auch die regelmäßigen wöchentlichen Angebote wie die Fun-Box waren ein fester und schöner Bestandteil meines Alltags.
Mindestens genauso wertvoll wie die unzähligen Aktionen sind die Freundschaften, die in dieser Zeit entstanden sind. Gemeinsam haben wir viele besondere Momente erlebt, an die man sich gerne zurückerinnert. Viele der Menschen, die ich damals kennengelernt habe, gehören bis heute zu meinem Freundeskreis. Meine Frau und meinen besten Freund habe ebenfalls durch die Zeit als Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit kennengelernt.
Rico, 35 Jahre
Wenn ich an die Kinder- und Jugendarbeit in Nordstemmen denke, kommen mir unzählige Bilder in den Kopf: Freizeiten voller gemeinsamer Erlebnisse, Gruppenstunden, Kindergottesdienste und vor allem tolle Menschen, mit denen ich diese Zeit teilen durfte.
Angefangen hat für mich alles mit dem Krippenspiel. Danach war ich als Teilnehmerin bei der Jungschar mit dabei. Nach der Konfirmandenfreizeit durfte ich schließlich selbst als Mitarbeiterin ein Teil dieser Kinder- und Jugendarbeit werden. Von Gruppenstunden über Kindergottesdienste bis hin zu Jugendfreizeiten sowie weiteren Projekten durfte ich einiges mitgestalten. Besonders gerne denke ich an die Idee zurück, gemeinsam einen Jugendgottesdienst ins Leben zu rufen.
Was diese Zeit für mich so einzigartig gemacht hat, waren aber nicht nur die Aktionen. Es war das Miteinander. Ich war immer gerne dabei und hatte nie das Gefühl, „arbeiten“ zu müssen, da wir gemeinsam einfach unglaublich viel Spaß hatten. Dabei sind Freundschaften entstanden, die bis heute bestehen. Und selbst wenn man sich zwischendurch lange nicht gesehen hat, fühlt es sich jedes Mal ein bisschen wie Nachhausekommen an, wenn man sich wieder trifft.
Die Sommerfreizeiten waren für mich jedes Mal das Highlight. Nirgendwo sonst war Gemeinschaft so intensiv erlebbar wie dort. Gleichzeitig habe ich in diesen Momenten vieles gelernt, was mich bis heute begleitet. Verantwortung zu übernehmen, im Team etwas auf die Beine zu stellen, füreinander da zu sein und Zusammenhalt zu leben. Ich bin mir sicher, dass diese Erfahrungen mich ein Stück zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin.
Auch wenn ich heute nicht mehr aktiv in der Kinder- und Jugendarbeit mitwirke, bin ich in anderen Bereichen mit unserer Gemeinde weiterhin verbunden. Deshalb möchte ich einfach Danke sagen, für all die Menschen, die ich in dieser Zeit kennenlernen durfte, für die unvergesslichen Erinnerungen und für die Augenblicke, die mich nachhaltig geprägt haben.
Louisa, 35 Jahre
Seit ich denken kann, bin ich in der Kinder- und Jugendarbeit unserer Gemeinde dabei, früher als Teilnehmerin und heute als Mitarbeiterin.
Die Mitarbeitenden früher waren für mich große Vorbilder und haben mich mit ihren Werten und ihrem Glauben geprägt. Genau das möchte ich jetzt an die Kinder weitergeben.
Ich finde es schön zu sehen, wie viel man Kindern selbst in kurzen Gruppenstunden mitgeben kann. Für sie ein Vorbild sein zu dürfen und ihnen so eine schöne Zeit zu ermöglichen, wie ich sie selbst früher hatte, ist das Schönste an der Kinder- und Jugendarbeit.
Hannah, 19 Jahre
Jugendkreis 1986: Wir waren gespannt, die neue Diakonin soll heute kommen. Dann fuhr ein silberner R4 auf den Kirchbrink…so ging es los.
Danach folgte die erste Sommerfreizeit in Holland mit dem Fahrrad, der R4 war der Verpflegungswagen. Später dann selbst Mitarbeiterin auf Sommerfreizeiten – was haben wir für Länder gesehen! Pyrenäen mit Klettersteigen, Canyoning und Badespaß, Selbstverpflegung, Programm gestalten. Mein Sohn Hannes war ein Jahr alt, als er das erste Mal mitfuhr. Er ist in dieser Freizeitgemeinschaft groß geworden.
Einige Jahre später haben wir die Herbstfreizeiten wieder ins Leben gerufen. Überhaupt haben Freizeiten mein und Hannes Leben sehr geprägt. Die Gemeinschaft und die Verbindung zu Gott waren sehr bedeutend für mein Leben.
Claudia, 53 Jahre
Nach meiner Konfirmation hat für mich die KiJu- Arbeit in Nordstemmen so richtig begonnen. Als Teilnehmer war ich bei Musicals, dem Jugendprogramm und vielen weiteren Aktionen dabei. Meine erste Freizeit war die Norwegenfreizeit, die Wanderung auf den Preikestolen ist mir bis heute besonders in Erinnerung geblieben.
Später durfte ich selbst als Mitarbeiter Verantwortung übernehmen. Angefangen hat es bei „Kirche für Kids“, der parallel zum 3|17 lief, danach bei den Maxinis, den Teens und im ALIVE-Gottesdienst. Meine erste Sommerfreizeit als Mitarbeiter führte mich nach Korsika, wo ich für die Verpflegung der Teilnehmer gesorgt habe. Seitdem war ich regelmäßig als Mitarbeiter auf Herbstfreizeiten dabei. Inzwischen bin ich aufgrund beruflicher Veränderungen und meines Umzugs nach Hannover nicht mehr so regelmäßig aktiv.
Die Kinder- und Jugendarbeit hat mein Leben nachhaltig geprägt. Ich habe dort viele Freundschaften geschlossen, wichtige Werte fürs Leben mitgenommen und vor allem meinen Glauben und meine Beziehung zu Gott aufgebaut.
Ich arbeite mit, weil es mir Freude macht, Kinder und Jugendliche zu begeistern, ihnen eine schöne Zeit zu schenken und ihnen Gottes Wort weiterzugeben.
Meine größten Highlights waren, ganz klar, die Sommerfreizeiten als Teilnehmer. Ob Norwegen, Italien, Ungarn oder Dänemark: Auf diese Freizeiten habe ich mich jedes Jahr riesig gefreut und sie gehören bis heute zu meinen schönsten Erinnerungen.
Yves, 24 Jahre
Als Kind habe ich die Kinder- und Jugendarbeit selbst erlebt – heute darf ich sie mitgestalten. Hier habe ich nicht nur Gemeinschaft erfahren, sondern auch meinen eigenen Glaubensweg gefunden und mich schließlich bewusst mit der Taufe und Konfirmation für ein Leben mit Gott entschieden. Seit 2014 begleite ich Kinder und Jugendliche in Gruppenstunden, Freizeiten, Musicals und Gottesdiensten. Was mich damals begeistert und geprägt hat, möchte ich heute weitergeben: Gemeinschaft, Vertrauen und das Gefühl, einen Ort zu haben, an dem jeder willkommen ist. Die Kinder- und Jugendarbeit hat mich persönlich wachsen lassen, meinen Glauben vertieft und sogar meinen beruflichen Weg beeinflusst. Ohne sie wäre ich heute vermutlich keine Religionslehrerin geworden. Umso dankbarer bin ich, dass das Ehrenamt nicht nur meinen Alltag bereichert, sondern mir immer wieder neue Begegnungen schenkt und mich daran erinnert, warum ich diesen Weg eingeschlagen habe.
Melina, 26 Jahre
Aus Kindersicht:
Unser zweites Zuhause zum Spielen, lachen und mitgestalten. Hier durften wir sein wie wir sind, laut, leise, froh, traurig.
Gemeinsame Erlebnisse: Ob Freizeiten, Konfetti Zeit, Musicals, Funbox oder Maxinis, es ist nie langweilig.
Hier haben wir Menschen gefunden, die uns zuhören, uns bei Problemen zur Seite stehen und mit denen jeder Blödsinn und jedes ernste Gespräch einfach dazugehören.
Das Gefühl, hier wichtig zu sein, hat uns Mut gemacht und uns gezeigt, dass Gemeinschaft Großes bewegen kann.
Religiöse Werte, Geschichten etc. wurden auf moderne erlebnisreiche Art vermittelt. So ist Kirche ein lebendiger Ort geworden, an dem es den Kindern Spaß machte, mehr zu erfahren und mitzuwirken.
Aus Elternsicht:
Ich durfte Rebecca und Michael ca. 1988 kennenlernen. Als Kindergottesdienst- und Jungscharkind habe ich besonders die großen Pappen mit den Liedtexten in Erinnerung, die zu halten bei allen Kindern begehrt war.
Über Geschichten, Spiele, Andachten, Freizeiten konnte ich die Botschaft der Bibel aufnehmen. Als Jugendliche hatten wir eine tolle Zeit im Jugendtreff – mit viiiel Früchtetee und Keksen und dem Wiedenester Liederbuch. Mit Austausch, Spaß und geistlichem Inhalt. Und ich wuchs in die Mitarbeit hinein. Die „FunBox „ unter Rebeccas Leitung war zum Beispiel ein tolles Projekt.
Ecca und Micha hatten immer eine offene Tür für uns Jüngere. Eine faszinierendes Lager an Material, „Körver-Kisten“. Micha hat gekocht, oft haben wir mit beiden als Jugend- oder MAgruppe zusammengesessen, geplant, Tee getrunken, gelacht, einander an Weihnachten Geschenke geschenkt.
Zu meiner Konfirmation hat Ecca meineh Bibelvers ausgesucht, er begleitet mich bis heute. Ebenso ein lebendiger Glaube an Jesus Christus, dessen Ursprung ich u.a. auf die Zeit mit Ecca und Micha in der St Johannis Kirche Nordstemmen zurückführe.
Eine neue Gottesdienstform haben wir in Bevern besichtigt und in Nordstemmen umgesetzt.
Eine Zusammenarbeit lief natürlich nicht immer reibungslos.
Aber die beiden haben Generationen geprägt und begleitet. Mit unglaublichem Einsatz, mit guten Impulsen, Talentförderungen, Wegweisungen, Begeisterung. Gott sei Dank dafür!
Katrin
Aus Elternsicht:
Zu wissen, dass die Kinder hier gut aufgehoben und wertgeschätzt sind, beruhigt.
Lebendiger Glaube: Werte wie Nächstenliebe und Toleranz wurden spielerisch und modern vermittelt.
Dankbarkeit: 40 Jahre Einsatz von Haupt- und Ehrenamtlichen haben Generationen geprägt.
Zukunft: Dieser Ort gibt Kindern Wurzeln und Flügel zugleich.
Ein sicherer Hafen für uns als Familie
Vor 15 Jahren kamen wir mit unserer Tochter in die Gemeinde, zwei Jahre später ist unser Sohn geboren, wir spürten sofort eine offene und herzliche Aufnahme.
Ich habe erleben dürfen, wie offen, modern und verschieden Kirche in Nordstemmen sein kann. Es hat mich wieder mehr zum Glauben gebracht.
Die Kinder und Jugendarbeit ist für uns über all die Jahre ein Fels in der Brandung- ein Ort, an dem Werte vermittelt und Freundschaften fürs Leben geknüpft werden.
Vier Jahrzehnte, eine runde Sache für Nordstemmen.
Felix 13 Jahre, Lea 17 Jahre und Melanie 44 Jahre